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Prof. Dr. Samuel Allemann

Department of Pharmaceutical Sciences
Profiles & Affiliations

Biosketch

Samuel Allemann studied pharmaceutical sciences at the University of Basel and earned his doctorate in 2017. He also holds a Swiss federal diploma in pharmacy and worked as a clinical pharmacist for Solothurner Spitäler and as an expert for the Swiss pharmacists’ association pharmaSuisse. Following a postdoctoral stay at the University of Lyon I, he returned to the University of Basel, where he was appointed assistant professor in 2021 and associate professor in 2026.

 

Professor Allemann develops data-based approaches for personalized pharmaceutical care. His research combines pharmacogenetics, medication adherence and interprofessional medication management with the aim of making the use of medication in chronic and complex diseases safer, more effective and more suitable for everyday use. He develops and evaluates pharmacy-led services, digital support and monitoring approaches and new care models for primary care.

 

A particular focus is on the question of how personalized pharmaceutical interventions can be successfully integrated into routine care. His methodological approach combines routine data, electronic health data and various qualitative and quantitative methods. 

Selected Publications

Stäuble, Céline K., Jeiziner, Chiara, Bollinger, Anna, Wiss, Florine M., Hatzinger, Martin, Hersberger, Kurt E., Ihde, Thomas, Lampert, Markus L., Mikoteit, Thorsten, Meyer Zu Schwabedissen, Henriette E., & Allemann, Samuel S. (2022). A Guide to a Pharmacist-Led Pharmacogenetic Testing and Counselling Service in an Interprofessional Healthcare Setting. Pharmacy (Basel, Switzerland), 10(4), 86. https://doi.org/10.3390/pharmacy10040086

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Dima, Alexandra, Allemann, Samuel, & Dediu, Dan. (2019). Adherer: An open science approach to estimating adherence to medications using electronic healthcare databases. Studies in Health Technology and Informatics, 264, 1451–1452. https://doi.org/10.3233/shti190479

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Allemann, Samuel. (2017). Adherence to polypharmacy from a pharmaceutical care perspective : evalution of an electronic medication dispenser and of tailored adherence interventions in primary care [Dissertation].

Selected Projects & Collaborations

Project cover

P3S: Physicians and pharmacists together improving patient's medication safety

Research Project  | 6 Project Members

Arzneimittel sind wichtig für die erfolgreiche Behandlung von vielen Krankheiten. Sie können aber auch zu Problemen führen, besonders wenn mehrere Arzneimittel gleichzeitig und über längere Zeit verwendet werden. Arzneimittelbezogene Probleme (DRP) wie Medikationsfehler, unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) und Interaktionsprobleme sind häufig und habe oftmals unnötige, medizinisch gefährliche und teure Folgen. Interventionen zur Behebung von DRP wie ein systematischer Medikationsabgleich und Medikationsanalysen erfolgen, wenn überhaupt, häufig erst reaktiv bei einer Spitaleinweisung, obwohl 80-90% der Gesundheitsbetreuung im ambulanten Setting stattfinden. Deshalb ist es wichtig, regelmässig das Risiko für arzneimittelbezogene Probleme zu überprüfen. Dies geschieht am besten dort, wo Menschen mit Medikamenten am meisten Kontakt zu medizinischen Fachpersonen haben: Bei den Hausärztinnen und Hausärzten und in den Apotheken. Ein integrierter, strukturierter und interprofessioneller Prozess zur Therapieoptimierung bei Patienten mit hohem Risiko für DRP schafft Transparenz und in Anbetracht des Fachkräftemangels eine gleichbleibend hohe Behandlungsqualität für Patienten, Sicherheit für die Behandler und Kostenersparnisse. Bisher existieren in der Schweiz jedoch keine systematischen Ansätze für die interprofessionelle Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Apothekern zur Optimierung der Arzneimittelsicherheit. Das Projekt «Physicians and pharmacists together improving patient's medication safety» (P 3 S) will die Zusammenarbeit zwischen diesen Fachpersonen verbessern, um arzneimittelbezogene Probleme zu verhindern. Dafür werden Risiken für arzneimittelbezogene Probleme durch eine regelmässige Abklärung in der Hausarztpraxis frühzeitig identifiziert. Bei einem erhöhten Risiko können aufgrund einer Medikationsanalyse in der Apotheke anschliessend gezielte Massnahmen zur Therapieoptimierung ergriffen werden. Die identifizierten Risiken, potenzielle und manifeste DRP sowie Optimierungsvorschläge und umgesetzte Massnahmen werden strukturiert erfasst und stehen als Basis für die kontinuierliche Verbesserung der Arzneimittelsicherheit zur Verfügung. Um eine nachhaltige Verbesserung zu erreichen, werden die Abläufe und Hilfsmittel im Rahmen des Projekts in enger Zusammenarbeit mit den Patienten und beteiligten Fachpersonen entwickelt und getestet. Anschliessend wird untersucht, wie die Abläufe erfolgreich in die Praxis an unterschiedlichen Standorten integriert werden können. Schlussendlich werden in einer Studie die Wirkung und Umsetzung wissenschaftlich geprüft. Das Projekt wird von der Eidgenössischen Qualitätskommission finanziell unterstützt und dauert von 1.1.2023 bis 31.12.2026.