Dr. Francesca Ginella Department of Environmental Sciences Profiles & Affiliations OverviewResearch Publications Publications by Type Projects & Collaborations Academic Activities Academic Self-Administration Junior Development, Doctorate and Advanced Studies Academic Reputation & Networking Teaching Bachelor/Master Projects & Collaborations OverviewResearch Publications Publications by Type Projects & Collaborations Academic Activities Academic Self-Administration Junior Development, Doctorate and Advanced Studies Academic Reputation & Networking Teaching Bachelor/Master Profiles & Affiliations Projects & Collaborations 4 foundShow per page10 10 20 50 Archäozoologische Untersuchungen zum römischen Gräberfeld Sursee-Vierherrenplatz/LU Research Project | 4 Project MembersUntersuchung von Tierknochen aus Brandgräbern Economic, Social and Environmental History of Europe on the basis of archaeozoological data Research Project | 8 Project MembersAnimal bones from archaeological sites from Central Europe and the mediterranean region are used as an archive for the reconstruction of history of environment, nutrition, economy, craft and trade as well as human social and religious systems. For Central Europe (mainly Switzerland) archaeozoological data are available from Neolithic and Bronze Age lake dwellings as well as Bronze Age, iron age, roman, medieval and early modern dryland sites. This archive is also a valuable source for further scientific analysis such as ancient DNA or stable isotopes. Archäozoologische Untersuchungen zu Augusta Raurica Research Project | 7 Project MembersUntersuchung von Gross- und Kleinttierresten Archäozoologie der römischen Militär- und Zivilkomplexe in Biesheim⁄Kunheim (Oedenburg) Research Project | 3 Project MembersDas Unternehmen wird im Rahmen der seit nunmehr über 20 Jahren existierenden grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der im EUCOR-Verbund zusammengeschlossenen oberrheinischen Universitäten (Freiburg, Basel, Strasbourg, Karlsruhe, Mulhouse) durchgeführt. Es wurde auf Schweizer Seite während sechs Jahren aus für Kooperationsprojekte reservierten Mitteln vom Bund finanziell unterstützt. Der Universität nahe stehende Basler Stiftungen haben ausserdem die einzelnen Grabungskampagnen mitfinanziert. Insgesamt handelt es sich um eines der umfangreichsten grenzüberschreitenden Projekte in der schweizerischen Archäologie. Die Fundstelle setzt sich aus verschiedenen Bereichen und Quartieren zusammen, die von den drei genannten Universitäten einzeln untersucht wurden: Die Zivilsiedlung des 1.-3. Jahrhunderts n.Chr. erstreckte sich zur Hauptsache im Bereich der Kreuzung zwischen der Nord-Südstrasse von Augusta Raurica nach Argentorate und der Ost-Weststrasse zwischen dem Schwarzwald und den Vogesenpässen. In der Spätantike erbaute man hier eine grosse Befestigung, nachdem man schon kurz zuvor, im frühen 4. Jahrhundert n.Chr., etwas weiter nördlich ein befestigtes Strassenprätorium errichtet hatte. Ein weiteres ziviles Quartier des 1.-3. Jahrhunderts n.Chr. befand sich in der Nähe des Rheinübergangs und einer vermuteten Hafenanlage. Im 1. Jahrhundert n.Chr. sicherte ein auf einer Insel zwischen zwei Rheinarmen angelegtes Militärlager den Flussübergang. Im Zentrum der Siedlung erhob sich ein grosser Tempelbezirk auf einer Kiesinsel in der versumpften Flussniederung. Er bildete gleichsam ein Scharnier zwischen den Quartieren am Fluss und jenen an der Strasse. Während die französischen Archäologen die frühen Militäranlagen auf der Rheininsel sowie die Topographie der gesamten hochkaiserzeitlichen Zivilsiedlung untersuchten, hatten die Grabungen der deutschen Equipe die Erforschung der spätantiken Anlagen zum Ziel. Die Feldarbeiten der Universität Basel konzentrierten sich auf ein 1600 m 2 grosses Areal in der Zivilsiedlung an der Strasse zum Rheinübergang sowie auf ein 3500 m 2 grosses Areal im Tempelbezirk. Die naturwissenschaftlichen Untersuchungen aller Ausgrabungsbereiche wurden zudem vom Basler Team übernommen. Die für alle Ausgrabungsequipen tätigen Basler Archäobiologen förderten aus den Feuchtbodenbereichen zahlreiche Tierknochen und botanische Reste zutage, die auf die Ernährungsgewohnheiten der ansässigen Bevölkerung und dem wohl meist ortsfremden Militär schliessen lassen. Dabei zeigen die Funde aus dem Innenbereich des Kastells, dass die Offiziere einen gehobenen mediterranen Lebensstil pflegten. Sie ernährten sich vor allem vom Fleisch junger Tiere und scheuten auch nicht vor teuren Importen zurück. Es wurden mehr als 70 Austernschalenfragmente gefunden, die in grosser Eile nach Biesheim transportiert werden mussten. Auch die Gräten importierter Mittelmeermakrelen waren unter den Abfällen. 1 1 OverviewResearch Publications Publications by Type Projects & Collaborations Academic Activities Academic Self-Administration Junior Development, Doctorate and Advanced Studies Academic Reputation & Networking Teaching Bachelor/Master
Projects & Collaborations 4 foundShow per page10 10 20 50 Archäozoologische Untersuchungen zum römischen Gräberfeld Sursee-Vierherrenplatz/LU Research Project | 4 Project MembersUntersuchung von Tierknochen aus Brandgräbern Economic, Social and Environmental History of Europe on the basis of archaeozoological data Research Project | 8 Project MembersAnimal bones from archaeological sites from Central Europe and the mediterranean region are used as an archive for the reconstruction of history of environment, nutrition, economy, craft and trade as well as human social and religious systems. For Central Europe (mainly Switzerland) archaeozoological data are available from Neolithic and Bronze Age lake dwellings as well as Bronze Age, iron age, roman, medieval and early modern dryland sites. This archive is also a valuable source for further scientific analysis such as ancient DNA or stable isotopes. Archäozoologische Untersuchungen zu Augusta Raurica Research Project | 7 Project MembersUntersuchung von Gross- und Kleinttierresten Archäozoologie der römischen Militär- und Zivilkomplexe in Biesheim⁄Kunheim (Oedenburg) Research Project | 3 Project MembersDas Unternehmen wird im Rahmen der seit nunmehr über 20 Jahren existierenden grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der im EUCOR-Verbund zusammengeschlossenen oberrheinischen Universitäten (Freiburg, Basel, Strasbourg, Karlsruhe, Mulhouse) durchgeführt. Es wurde auf Schweizer Seite während sechs Jahren aus für Kooperationsprojekte reservierten Mitteln vom Bund finanziell unterstützt. Der Universität nahe stehende Basler Stiftungen haben ausserdem die einzelnen Grabungskampagnen mitfinanziert. Insgesamt handelt es sich um eines der umfangreichsten grenzüberschreitenden Projekte in der schweizerischen Archäologie. Die Fundstelle setzt sich aus verschiedenen Bereichen und Quartieren zusammen, die von den drei genannten Universitäten einzeln untersucht wurden: Die Zivilsiedlung des 1.-3. Jahrhunderts n.Chr. erstreckte sich zur Hauptsache im Bereich der Kreuzung zwischen der Nord-Südstrasse von Augusta Raurica nach Argentorate und der Ost-Weststrasse zwischen dem Schwarzwald und den Vogesenpässen. In der Spätantike erbaute man hier eine grosse Befestigung, nachdem man schon kurz zuvor, im frühen 4. Jahrhundert n.Chr., etwas weiter nördlich ein befestigtes Strassenprätorium errichtet hatte. Ein weiteres ziviles Quartier des 1.-3. Jahrhunderts n.Chr. befand sich in der Nähe des Rheinübergangs und einer vermuteten Hafenanlage. Im 1. Jahrhundert n.Chr. sicherte ein auf einer Insel zwischen zwei Rheinarmen angelegtes Militärlager den Flussübergang. Im Zentrum der Siedlung erhob sich ein grosser Tempelbezirk auf einer Kiesinsel in der versumpften Flussniederung. Er bildete gleichsam ein Scharnier zwischen den Quartieren am Fluss und jenen an der Strasse. Während die französischen Archäologen die frühen Militäranlagen auf der Rheininsel sowie die Topographie der gesamten hochkaiserzeitlichen Zivilsiedlung untersuchten, hatten die Grabungen der deutschen Equipe die Erforschung der spätantiken Anlagen zum Ziel. Die Feldarbeiten der Universität Basel konzentrierten sich auf ein 1600 m 2 grosses Areal in der Zivilsiedlung an der Strasse zum Rheinübergang sowie auf ein 3500 m 2 grosses Areal im Tempelbezirk. Die naturwissenschaftlichen Untersuchungen aller Ausgrabungsbereiche wurden zudem vom Basler Team übernommen. Die für alle Ausgrabungsequipen tätigen Basler Archäobiologen förderten aus den Feuchtbodenbereichen zahlreiche Tierknochen und botanische Reste zutage, die auf die Ernährungsgewohnheiten der ansässigen Bevölkerung und dem wohl meist ortsfremden Militär schliessen lassen. Dabei zeigen die Funde aus dem Innenbereich des Kastells, dass die Offiziere einen gehobenen mediterranen Lebensstil pflegten. Sie ernährten sich vor allem vom Fleisch junger Tiere und scheuten auch nicht vor teuren Importen zurück. Es wurden mehr als 70 Austernschalenfragmente gefunden, die in grosser Eile nach Biesheim transportiert werden mussten. Auch die Gräten importierter Mittelmeermakrelen waren unter den Abfällen. 1 1
Archäozoologische Untersuchungen zum römischen Gräberfeld Sursee-Vierherrenplatz/LU Research Project | 4 Project MembersUntersuchung von Tierknochen aus Brandgräbern
Economic, Social and Environmental History of Europe on the basis of archaeozoological data Research Project | 8 Project MembersAnimal bones from archaeological sites from Central Europe and the mediterranean region are used as an archive for the reconstruction of history of environment, nutrition, economy, craft and trade as well as human social and religious systems. For Central Europe (mainly Switzerland) archaeozoological data are available from Neolithic and Bronze Age lake dwellings as well as Bronze Age, iron age, roman, medieval and early modern dryland sites. This archive is also a valuable source for further scientific analysis such as ancient DNA or stable isotopes.
Archäozoologische Untersuchungen zu Augusta Raurica Research Project | 7 Project MembersUntersuchung von Gross- und Kleinttierresten
Archäozoologie der römischen Militär- und Zivilkomplexe in Biesheim⁄Kunheim (Oedenburg) Research Project | 3 Project MembersDas Unternehmen wird im Rahmen der seit nunmehr über 20 Jahren existierenden grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der im EUCOR-Verbund zusammengeschlossenen oberrheinischen Universitäten (Freiburg, Basel, Strasbourg, Karlsruhe, Mulhouse) durchgeführt. Es wurde auf Schweizer Seite während sechs Jahren aus für Kooperationsprojekte reservierten Mitteln vom Bund finanziell unterstützt. Der Universität nahe stehende Basler Stiftungen haben ausserdem die einzelnen Grabungskampagnen mitfinanziert. Insgesamt handelt es sich um eines der umfangreichsten grenzüberschreitenden Projekte in der schweizerischen Archäologie. Die Fundstelle setzt sich aus verschiedenen Bereichen und Quartieren zusammen, die von den drei genannten Universitäten einzeln untersucht wurden: Die Zivilsiedlung des 1.-3. Jahrhunderts n.Chr. erstreckte sich zur Hauptsache im Bereich der Kreuzung zwischen der Nord-Südstrasse von Augusta Raurica nach Argentorate und der Ost-Weststrasse zwischen dem Schwarzwald und den Vogesenpässen. In der Spätantike erbaute man hier eine grosse Befestigung, nachdem man schon kurz zuvor, im frühen 4. Jahrhundert n.Chr., etwas weiter nördlich ein befestigtes Strassenprätorium errichtet hatte. Ein weiteres ziviles Quartier des 1.-3. Jahrhunderts n.Chr. befand sich in der Nähe des Rheinübergangs und einer vermuteten Hafenanlage. Im 1. Jahrhundert n.Chr. sicherte ein auf einer Insel zwischen zwei Rheinarmen angelegtes Militärlager den Flussübergang. Im Zentrum der Siedlung erhob sich ein grosser Tempelbezirk auf einer Kiesinsel in der versumpften Flussniederung. Er bildete gleichsam ein Scharnier zwischen den Quartieren am Fluss und jenen an der Strasse. Während die französischen Archäologen die frühen Militäranlagen auf der Rheininsel sowie die Topographie der gesamten hochkaiserzeitlichen Zivilsiedlung untersuchten, hatten die Grabungen der deutschen Equipe die Erforschung der spätantiken Anlagen zum Ziel. Die Feldarbeiten der Universität Basel konzentrierten sich auf ein 1600 m 2 grosses Areal in der Zivilsiedlung an der Strasse zum Rheinübergang sowie auf ein 3500 m 2 grosses Areal im Tempelbezirk. Die naturwissenschaftlichen Untersuchungen aller Ausgrabungsbereiche wurden zudem vom Basler Team übernommen. Die für alle Ausgrabungsequipen tätigen Basler Archäobiologen förderten aus den Feuchtbodenbereichen zahlreiche Tierknochen und botanische Reste zutage, die auf die Ernährungsgewohnheiten der ansässigen Bevölkerung und dem wohl meist ortsfremden Militär schliessen lassen. Dabei zeigen die Funde aus dem Innenbereich des Kastells, dass die Offiziere einen gehobenen mediterranen Lebensstil pflegten. Sie ernährten sich vor allem vom Fleisch junger Tiere und scheuten auch nicht vor teuren Importen zurück. Es wurden mehr als 70 Austernschalenfragmente gefunden, die in grosser Eile nach Biesheim transportiert werden mussten. Auch die Gräten importierter Mittelmeermakrelen waren unter den Abfällen.