Arbeitsmarktökonomie (Wunsch)Head of Research Unit Prof. Dr. Conny Wunsch, Prof. Dr.OverviewMembersPublicationsProjects & CollaborationsProjects & Collaborations OverviewMembersPublicationsProjects & Collaborations Projects & Collaborations 24 foundShow per page10 10 20 50 Demographic Shifts And Policy Responses Research Project | 1 Project MembersImported from Grants Tool 4726327 FV-129 | Geschlechterlohndifferenziale in der Schweiz: Lässt sich noch mehr erklären? Research Project | 1 Project MembersImported from Grants Tool 4723827 Förderung für Gutachter:innen der Volkswagenstiftung Conny Wunsch Research Project | 1 Project MembersImported from Grants Tool 4708582 FV-114 | Erwerb digitaler Kompetenzen und Arbeitsmarkterfolg von Stellensuchenden Research Project | 1 Project MembersImported from Grants Tool 4700778 FV-115 | Konzessionsbereitschaft von Stellensuchenden Research Project | 2 Project MembersImported from Grants Tool 4700779 FV-108 | Nutzen und Finanzierung der Obligatorischen Krankenpflegeversicherung Research Project | 3 Project MembersImported from Grants Tool 4700770 FV-106 | Ein neues Mass für Fachkräftemangel in der Schweiz Research Project | 3 Project MembersUnser Vorhaben zielt darauf ab, ein Indikatorsystem zu entwickeln und umzusetzen, das berufliche Knappheitsverhältnisse alleine an der Dauer der Suche von Arbeitslosen und Firmen nach Stellen bzw. Arbeitskräften misst. Mit Hilfe des geplanten Systems werden wir die Marktlagen auf beruflichen Arbeitsmärkten danach einteilen können, ob Stellenknappheit, Arbeitskräfteknappheit, Mismatch oder Ausgeglichenheit vorherrscht. Auswirkungen der Coronapandemie auf den Arbeitsmarkt und Rolle der Arbeitslosenversicherung Research Project | 2 Project MembersDie Coronapandemie hatte durch Schliessungen und massive Einschränkungen der Aktivitäten von Geschäften, Betrieben sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen, durch den Einbruch der Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen, durch die Unterbrechung globaler Lieferketten sowie durch erhebliche Einschränkungen der nationalen und internationalen Mobilität erheblichen Einfluss auf die wirtschaftlichen Aktivitäten in der Schweiz. Im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) werden die Auswirkungen der Coronapandemie auf den Arbeitsmarkt und die Rolle der Arbeitslosenversicherung untersucht. FV-99 | Kurzfristige Evaluation der Mindestlohneinführung im Kanton Basel-Stadt Research Project | 3 Project MembersZiel des Projekts ist die Messung kurzfristiger Effekte der Einführung des Mindestlohns im Kanton Basel-Stadt. FV-92 Lohngleichheitsanalysen: Eine kritische Betrachtung Research Project | 2 Project MembersForschungsgegenstand Das Projekt untersucht, ob das vom Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann bereitgestellte Tool für die obligatorisch gewordenen Lohngleichheitsanalysen systematische Unterschiede in lohnbestimmenden Faktoren zwischen Frauen und Männern angemessen berücksichtigt. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, ob das Tool in bestimmten Branchen wie der Pharmaindustrie mit einem hohen Anteil höher qualifizierter Frauen, die überwiegend Vollzeit arbeiten, besser geeignet ist als in anderen Branchen mit eher traditionellen Erwerbsbiografien der Frauen. Problemstellung Seit dem 1. Juli 2020 sind Unternehmen mit mindestens 100 Mitarbeitenden in der Schweiz verpflichtet, alle vier Jahre eine Lohngleichheitsanalyse durchzuführen. Das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann stellt hierfür ein Tool zur Verfügung, welches Lohnunterschiede auf Basis derselben Informationen ermittelt wie die standardmässigen Analysen auf nationaler Ebene basierend auf der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE). Aus wissenschaftlicher Sicht sind die mit der LSE erhobenen Daten jedoch nicht ausreichend, um beurteilen zu können, ob Frauen für vergleichbare Arbeit weniger Lohn erhalten als Männer. Denn hierfür müsste auch die Arbeits- und Berufserfahrung adäquat erfasst werden, was in der LSE jedoch nicht der Fall ist. Frauen mit Erwerbsunterbrüchen oder Frauen, die über lange Jahre nur in geringem Pensum gearbeitet haben, haben eine geringere Erfahrung als vergleichbare vollzeiterwerbstätige Männer ohne Erwerbsunterbruch. Grössere Erfahrung spiegelt sich jedoch in höheren Löhnen wieder. Wenn also hinsichtlich Ausbildung, Beruf etc. vergleichbare Frauen und Männer eine unterschiedliche Arbeitserfahrung aufweisen, sollte sich dies in Lohnunterschieden niederschlagen, die mit der LSE nicht erklärt werden können. Insbesondere könnten die mit der LSE gemessenen Lohnunterschiede zu Ungunsten der Frauen aufgrund fehlendender Berücksichtigung von Erwerbsunterbrüchen potenziell deutlich überschätzt sein. Dabei sollte der Grad der Überschätzung innerhalb einer Branche umso grösser sein, je grösser der Anteil Frauen mit Erwerbsunterbrüchen oder geringem Pensum innerhalb der Branche ist. Zielsetzung Ziel des Projektes ist es aufzuzeigen, wie gemessene Lohnunterschiede von den berücksichtigten Lohndeterminanten abhängen und ob es diesbezüglich Unterschiede zwischen den Branchen gibt. Bedeutung und Nutzen Sind die Lohnunterschiede tatsächlich viel kleiner als mit der LSE oder vergleichbaren unternehmensinternen Daten ermittelt, würde dies bedeuten, dass auch die politischen Massnahmen zur Durchsetzung des verfassungsrechtlichen Anspruchs auf gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit überdacht werden müssten. Insbesondere müssten die datentechnischen Anforderungen an Lohngleichheitsanalysen angepasst werden, und dies muss potenziell branchenspezifisch erfolgen. Die Ergebnisse des Projekts sind somit sowohl für die Politik als auch für die Unternehmungen selbst höchst relevant und von direktem Nutzen. Eine vergleichbare Analyse wurde bislang nicht durchgeführt, weshalb auch der Neuigkeitsgehalt des Projektes sehr hoch ist. 123 123 OverviewMembersPublicationsProjects & Collaborations
Projects & Collaborations 24 foundShow per page10 10 20 50 Demographic Shifts And Policy Responses Research Project | 1 Project MembersImported from Grants Tool 4726327 FV-129 | Geschlechterlohndifferenziale in der Schweiz: Lässt sich noch mehr erklären? Research Project | 1 Project MembersImported from Grants Tool 4723827 Förderung für Gutachter:innen der Volkswagenstiftung Conny Wunsch Research Project | 1 Project MembersImported from Grants Tool 4708582 FV-114 | Erwerb digitaler Kompetenzen und Arbeitsmarkterfolg von Stellensuchenden Research Project | 1 Project MembersImported from Grants Tool 4700778 FV-115 | Konzessionsbereitschaft von Stellensuchenden Research Project | 2 Project MembersImported from Grants Tool 4700779 FV-108 | Nutzen und Finanzierung der Obligatorischen Krankenpflegeversicherung Research Project | 3 Project MembersImported from Grants Tool 4700770 FV-106 | Ein neues Mass für Fachkräftemangel in der Schweiz Research Project | 3 Project MembersUnser Vorhaben zielt darauf ab, ein Indikatorsystem zu entwickeln und umzusetzen, das berufliche Knappheitsverhältnisse alleine an der Dauer der Suche von Arbeitslosen und Firmen nach Stellen bzw. Arbeitskräften misst. Mit Hilfe des geplanten Systems werden wir die Marktlagen auf beruflichen Arbeitsmärkten danach einteilen können, ob Stellenknappheit, Arbeitskräfteknappheit, Mismatch oder Ausgeglichenheit vorherrscht. Auswirkungen der Coronapandemie auf den Arbeitsmarkt und Rolle der Arbeitslosenversicherung Research Project | 2 Project MembersDie Coronapandemie hatte durch Schliessungen und massive Einschränkungen der Aktivitäten von Geschäften, Betrieben sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen, durch den Einbruch der Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen, durch die Unterbrechung globaler Lieferketten sowie durch erhebliche Einschränkungen der nationalen und internationalen Mobilität erheblichen Einfluss auf die wirtschaftlichen Aktivitäten in der Schweiz. Im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) werden die Auswirkungen der Coronapandemie auf den Arbeitsmarkt und die Rolle der Arbeitslosenversicherung untersucht. FV-99 | Kurzfristige Evaluation der Mindestlohneinführung im Kanton Basel-Stadt Research Project | 3 Project MembersZiel des Projekts ist die Messung kurzfristiger Effekte der Einführung des Mindestlohns im Kanton Basel-Stadt. FV-92 Lohngleichheitsanalysen: Eine kritische Betrachtung Research Project | 2 Project MembersForschungsgegenstand Das Projekt untersucht, ob das vom Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann bereitgestellte Tool für die obligatorisch gewordenen Lohngleichheitsanalysen systematische Unterschiede in lohnbestimmenden Faktoren zwischen Frauen und Männern angemessen berücksichtigt. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, ob das Tool in bestimmten Branchen wie der Pharmaindustrie mit einem hohen Anteil höher qualifizierter Frauen, die überwiegend Vollzeit arbeiten, besser geeignet ist als in anderen Branchen mit eher traditionellen Erwerbsbiografien der Frauen. Problemstellung Seit dem 1. Juli 2020 sind Unternehmen mit mindestens 100 Mitarbeitenden in der Schweiz verpflichtet, alle vier Jahre eine Lohngleichheitsanalyse durchzuführen. Das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann stellt hierfür ein Tool zur Verfügung, welches Lohnunterschiede auf Basis derselben Informationen ermittelt wie die standardmässigen Analysen auf nationaler Ebene basierend auf der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE). Aus wissenschaftlicher Sicht sind die mit der LSE erhobenen Daten jedoch nicht ausreichend, um beurteilen zu können, ob Frauen für vergleichbare Arbeit weniger Lohn erhalten als Männer. Denn hierfür müsste auch die Arbeits- und Berufserfahrung adäquat erfasst werden, was in der LSE jedoch nicht der Fall ist. Frauen mit Erwerbsunterbrüchen oder Frauen, die über lange Jahre nur in geringem Pensum gearbeitet haben, haben eine geringere Erfahrung als vergleichbare vollzeiterwerbstätige Männer ohne Erwerbsunterbruch. Grössere Erfahrung spiegelt sich jedoch in höheren Löhnen wieder. Wenn also hinsichtlich Ausbildung, Beruf etc. vergleichbare Frauen und Männer eine unterschiedliche Arbeitserfahrung aufweisen, sollte sich dies in Lohnunterschieden niederschlagen, die mit der LSE nicht erklärt werden können. Insbesondere könnten die mit der LSE gemessenen Lohnunterschiede zu Ungunsten der Frauen aufgrund fehlendender Berücksichtigung von Erwerbsunterbrüchen potenziell deutlich überschätzt sein. Dabei sollte der Grad der Überschätzung innerhalb einer Branche umso grösser sein, je grösser der Anteil Frauen mit Erwerbsunterbrüchen oder geringem Pensum innerhalb der Branche ist. Zielsetzung Ziel des Projektes ist es aufzuzeigen, wie gemessene Lohnunterschiede von den berücksichtigten Lohndeterminanten abhängen und ob es diesbezüglich Unterschiede zwischen den Branchen gibt. Bedeutung und Nutzen Sind die Lohnunterschiede tatsächlich viel kleiner als mit der LSE oder vergleichbaren unternehmensinternen Daten ermittelt, würde dies bedeuten, dass auch die politischen Massnahmen zur Durchsetzung des verfassungsrechtlichen Anspruchs auf gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit überdacht werden müssten. Insbesondere müssten die datentechnischen Anforderungen an Lohngleichheitsanalysen angepasst werden, und dies muss potenziell branchenspezifisch erfolgen. Die Ergebnisse des Projekts sind somit sowohl für die Politik als auch für die Unternehmungen selbst höchst relevant und von direktem Nutzen. Eine vergleichbare Analyse wurde bislang nicht durchgeführt, weshalb auch der Neuigkeitsgehalt des Projektes sehr hoch ist. 123 123
Demographic Shifts And Policy Responses Research Project | 1 Project MembersImported from Grants Tool 4726327
FV-129 | Geschlechterlohndifferenziale in der Schweiz: Lässt sich noch mehr erklären? Research Project | 1 Project MembersImported from Grants Tool 4723827
Förderung für Gutachter:innen der Volkswagenstiftung Conny Wunsch Research Project | 1 Project MembersImported from Grants Tool 4708582
FV-114 | Erwerb digitaler Kompetenzen und Arbeitsmarkterfolg von Stellensuchenden Research Project | 1 Project MembersImported from Grants Tool 4700778
FV-115 | Konzessionsbereitschaft von Stellensuchenden Research Project | 2 Project MembersImported from Grants Tool 4700779
FV-108 | Nutzen und Finanzierung der Obligatorischen Krankenpflegeversicherung Research Project | 3 Project MembersImported from Grants Tool 4700770
FV-106 | Ein neues Mass für Fachkräftemangel in der Schweiz Research Project | 3 Project MembersUnser Vorhaben zielt darauf ab, ein Indikatorsystem zu entwickeln und umzusetzen, das berufliche Knappheitsverhältnisse alleine an der Dauer der Suche von Arbeitslosen und Firmen nach Stellen bzw. Arbeitskräften misst. Mit Hilfe des geplanten Systems werden wir die Marktlagen auf beruflichen Arbeitsmärkten danach einteilen können, ob Stellenknappheit, Arbeitskräfteknappheit, Mismatch oder Ausgeglichenheit vorherrscht.
Auswirkungen der Coronapandemie auf den Arbeitsmarkt und Rolle der Arbeitslosenversicherung Research Project | 2 Project MembersDie Coronapandemie hatte durch Schliessungen und massive Einschränkungen der Aktivitäten von Geschäften, Betrieben sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen, durch den Einbruch der Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen, durch die Unterbrechung globaler Lieferketten sowie durch erhebliche Einschränkungen der nationalen und internationalen Mobilität erheblichen Einfluss auf die wirtschaftlichen Aktivitäten in der Schweiz. Im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) werden die Auswirkungen der Coronapandemie auf den Arbeitsmarkt und die Rolle der Arbeitslosenversicherung untersucht.
FV-99 | Kurzfristige Evaluation der Mindestlohneinführung im Kanton Basel-Stadt Research Project | 3 Project MembersZiel des Projekts ist die Messung kurzfristiger Effekte der Einführung des Mindestlohns im Kanton Basel-Stadt.
FV-92 Lohngleichheitsanalysen: Eine kritische Betrachtung Research Project | 2 Project MembersForschungsgegenstand Das Projekt untersucht, ob das vom Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann bereitgestellte Tool für die obligatorisch gewordenen Lohngleichheitsanalysen systematische Unterschiede in lohnbestimmenden Faktoren zwischen Frauen und Männern angemessen berücksichtigt. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, ob das Tool in bestimmten Branchen wie der Pharmaindustrie mit einem hohen Anteil höher qualifizierter Frauen, die überwiegend Vollzeit arbeiten, besser geeignet ist als in anderen Branchen mit eher traditionellen Erwerbsbiografien der Frauen. Problemstellung Seit dem 1. Juli 2020 sind Unternehmen mit mindestens 100 Mitarbeitenden in der Schweiz verpflichtet, alle vier Jahre eine Lohngleichheitsanalyse durchzuführen. Das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann stellt hierfür ein Tool zur Verfügung, welches Lohnunterschiede auf Basis derselben Informationen ermittelt wie die standardmässigen Analysen auf nationaler Ebene basierend auf der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE). Aus wissenschaftlicher Sicht sind die mit der LSE erhobenen Daten jedoch nicht ausreichend, um beurteilen zu können, ob Frauen für vergleichbare Arbeit weniger Lohn erhalten als Männer. Denn hierfür müsste auch die Arbeits- und Berufserfahrung adäquat erfasst werden, was in der LSE jedoch nicht der Fall ist. Frauen mit Erwerbsunterbrüchen oder Frauen, die über lange Jahre nur in geringem Pensum gearbeitet haben, haben eine geringere Erfahrung als vergleichbare vollzeiterwerbstätige Männer ohne Erwerbsunterbruch. Grössere Erfahrung spiegelt sich jedoch in höheren Löhnen wieder. Wenn also hinsichtlich Ausbildung, Beruf etc. vergleichbare Frauen und Männer eine unterschiedliche Arbeitserfahrung aufweisen, sollte sich dies in Lohnunterschieden niederschlagen, die mit der LSE nicht erklärt werden können. Insbesondere könnten die mit der LSE gemessenen Lohnunterschiede zu Ungunsten der Frauen aufgrund fehlendender Berücksichtigung von Erwerbsunterbrüchen potenziell deutlich überschätzt sein. Dabei sollte der Grad der Überschätzung innerhalb einer Branche umso grösser sein, je grösser der Anteil Frauen mit Erwerbsunterbrüchen oder geringem Pensum innerhalb der Branche ist. Zielsetzung Ziel des Projektes ist es aufzuzeigen, wie gemessene Lohnunterschiede von den berücksichtigten Lohndeterminanten abhängen und ob es diesbezüglich Unterschiede zwischen den Branchen gibt. Bedeutung und Nutzen Sind die Lohnunterschiede tatsächlich viel kleiner als mit der LSE oder vergleichbaren unternehmensinternen Daten ermittelt, würde dies bedeuten, dass auch die politischen Massnahmen zur Durchsetzung des verfassungsrechtlichen Anspruchs auf gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit überdacht werden müssten. Insbesondere müssten die datentechnischen Anforderungen an Lohngleichheitsanalysen angepasst werden, und dies muss potenziell branchenspezifisch erfolgen. Die Ergebnisse des Projekts sind somit sowohl für die Politik als auch für die Unternehmungen selbst höchst relevant und von direktem Nutzen. Eine vergleichbare Analyse wurde bislang nicht durchgeführt, weshalb auch der Neuigkeitsgehalt des Projektes sehr hoch ist.