Die Auswirkung der neuen Zuwanderung auf die Fiskalbilanz der Ausländer in der Schweiz
Research Project
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01.01.2011
- 30.06.2012
Seit Mitte der 1990er Jahre ist der Bildungsstand der neuen Immigranten in der Schweiz stark angestiegen. Über die Hälfte der im Ausland rekrutierten Arbeitskräfte hat heutzutage einen Hochschulabschluss, verglichen mit weniger als 20 Prozent früher. Da Höherqualifizierte in der Regel mehr an Steuern und Beiträgen an den Staat zahlen, als sie an Leistungen und Transferzahlungen erhalten, ist zunächst davon auszugehen, dass die Fiskalbilanz der Ausländer gegenüber der Schweiz vom gestiegenen Bildungsstand der Zuwanderer profitieren wird. Doch die Sesshaftigkeit der Zuwanderer nimmt mit ihrem Bildungsniveau ab. Infolge dessen ist es durchaus möglich, dass sich die Fiskalbilanz doch nicht so stark verbessert, wie der gestiegene Bildungsstand der Zuwanderer zunächst vermuten lässt. Um dies zu überprüfen, wird zuerst die gleichgewichtige Zusammensetzung der ausländischen Wohnbevölkerung, welche die gegenwärtige Struktur der Zuwanderung impliziert, mit Hilfe eines Markov-Modells vorausgeschätzt und dann diese Struktur mit den gegenwärtigen fikalischen Einzahlungs- und Auszahlungsströmen von Ausländern in der Schweiz verknüpft.