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B-121 Die Auswirkung der Personenfreizügigkeit in der Schweiz mit der EU auf die Löhne einheimischer Arbeitskräfte

Research Project
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01.04.2010
 - 31.03.2011

Forschungsgegenstand, Zielsetzung des Projekts und Begründung Im Juni 2002 trat das Personenfreizügigkeitsabkommen der Schweiz mit der EU in Kraft. Damals wurde und wird heute noch zum Teil befürchtet, dass durch die Zunahme des Wettbewerbs auf dem Schweizer Arbeitsmarkt die Löhne der einheimischen Arbeitskräfte unter Druck geraten könnten. Eine solche Annahme geht aber davon aus, dass die neu zugewanderten und die einheimischen Arbeitskräfte Substitute darstellen. Dies muss aber nicht der Fall sein. Ausländische und heimische Arbeitskräfte könnten auch komplementär zueinander stehen. In diesem Fall würden die Löhne der einheimischen Arbeitskräfte durch die internationale Öffnung des Schweizer Arbeitsmarktes profitiert haben. Bislang sind die Auswirkungen der Personenfreizügigkeit der Schweiz mit der EU auf die Löhne einheimischer Arbeitskräfte nicht ökonometrisch untersucht worden. Mit unserem Vorhaben soll diese Forschungslücke geschlossen werden. Als Datengrundlage der Untersuchung sollen die Angaben der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebungen (SAKE) der Jahre 2002-2009 dienen.

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George Sheldon

Principal Investigator
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Dominique Cueni

Project Member