Foreign Trade and European Global Knowledge ProductionHead of Research Unit Prof. Dr. Rolf Weder, Prof. Dr.OverviewMembersPublicationsProjects & CollaborationsProjects & Collaborations OverviewMembersPublicationsProjects & Collaborations Projects & Collaborations 16 foundShow per page10 10 20 50 FV-98 | Gefährdet die fehlende Verfügbarkeit von Patientendaten in der Schweiz den Pharma-Forschungsstandort Schweiz? Research Project | 1 Project MembersDass die Verfügbarkeit von Patientendaten für die Forschung in der Pharmaindustrie und damit die Entwicklung von Medikamenten und neuen Behandlungsmethoden entscheidend ist, erklärt sich von selbst. Nicht offensichtlich ist aber der von einigen betonte Zusammenhang zwischen dem Zugang zu den Daten im schweizerischen Gesundheitswesen und der Forschung am Standort Schweiz . Zielsetzung dieses Projektes ist es, Licht in diesen Zusammenhang zu bringen. Dabei wird es zentral sein, die Bedeutung der geographischen (allenfalls regulatorischen) Nähe zwischen der Nachfrage nach Produkten bzw. Dienstleistungen und der Forschung im Pharmamarkt zu verstehen. Die theoretische Grundlage für dieses Verständnis bildet die internationale Handelstheorie mit der Betonung sogenannter «Home-Market Effects». FV-90 The importance and Characteristics of Patent for Innovation in the Chemica-Pharmaceutical Industry Research Project | 3 Project MembersWith this research project, we want to investigate the effects of intellectual property protection on the pace of innovation in Swiss pharmaceutical and related industries. More specifically, we are interested in finding out the impact of patents and their characteristics on the process of innovation in the respective parent industry as well as in other related technological fields and industries. The gained insights may help us to understand better (1) the conflicting positions among current stakeholders of the pharmaceutical industry regarding patent protection, R&D and innovation and (2) the alleged significance of the lack of patent protection for the emergence of the Swiss chemical-pharmaceutical industry at the end of the 19 th century. FV-82 Prognose bahnbrechender Innovationen in der Pharmabrache Research Project | 2 Project MembersDas Projekt verfolgt zwei Ziele. Zum einen wollen wir verschiedene Machine Learning Algorithmen trainieren und damit aktuelle Patentanmeldungen der Pharmabranche hinsichtlich ihres Innovationspotenziales untersuchen. Zum anderen wollen wir einen neuen Weg testen, praxisrelevante, wissenschaftliche Ergebnisse addressatengerecht zu kommunizieren. Anders als bisherige wissenschaftliche Arbeiten, die meist in Form eines digitalen Papiers veröffentlicht werden, wollen wir die Ergebnisse mit einem webbasierten Informationssystem der Öffentlichkeit zugänglich machen. Der/die Leser/in kann dann selbst entscheiden, welche Ergebnisse zu einzelnen Bereichen anhand von dynamischen Grafiken und Tabellen angezeigt werden sollen. Ein Beispiel könnte dabei die Anzahl der zu erwartenden high- und low-performing Patente aufgeteilt nach Technologiebereichen sein. Ein anderes Beispiel wäre eine Differenzierung nach geografischen Regionen hinsichtlich der Anzahl der zu erwartenden high- und low-performing Patente. Dabei könnte man zwischen verschiedenen Aggregationsstufen wie Ländern, Kantonen und Städten wählen. Eine Landkarte würde sich entsprechend dynamisch anpassen. Der Neuigkeitsgehalt besteht darin, das Innovationspotenzial eines Pharma- Patentes direkt nach Veröffentlichung prognostizieren zu können. Dies ermöglicht eine ständig aktualisierte Einschätzung des Innovationspotenzials des Pharmastandorts Basel. Um die Ergebnisse verschiedenen Akteuren in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zugänglich zu machen, soll ein neues, dem digitalen Zeitalter angemessenes Outputformat entwickelt werden. FV-73 Analyse der technologischen Innovationskraft der Schweizer Maschinenindustrie mit Hilfe von "Machine Learning" Research Project | 2 Project MembersForschungsgegenstand Im Projekt sollen technologische Trends in der Maschinenindustrie mit Hilfe von «Machine Learning» erfasst werden. Damit kann die technologische Innovationskraft der Schweizer Maschinenbauindustrie im internationalen Vergleich analysiert werden. Dies dürfte insbesondere vor dem Hintergrund möglicher Disruptionen durch die Digitalisierung und dem «Internet der Dinge» von grosser Bedeutung sein. Forschungsfrage Aktuelle technologische Entwicklungen führen vermehrt zu einer Verschmelzung materieller Produkte mit der digitalen Welt, was unter dem Begriff «Internet der Dinge» zusammengefasst wird. Dadurch finden sich in Innovationen zunehmend unterschiedliche Technologien wieder. Um in diesen dynamischen Zeiten erfolgreich zu bleiben, wird es für Industrieunternehmen immer wichtiger, entsprechende technologische Trends und Innovationspotentiale frühzeitig zu erkennen und abzuschätzen. Hierzu wird meist die Anzahl angemeldeter Patente innerhalb offiziell vorgegebener Technologiegruppen erfasst und analysiert. Die Einteilung in Technologiegruppen erfolgt dabei anhand der internationalen Patentklassifikation (IPC). In der Literatur werden zwei Probleme eines solchen Ansatzes diskutiert. Zum einen wird es aufgrund der erwähnten Verschmelzung von Technologien schwieriger, Patente einzelnen Technologiegruppen zuzuordnen. Tatsächlich hat diese Zuordnung sogar oftmals einen subjektiven Charakter. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn ein Patent potenziell sehr verschiedenen Technologiegruppen zugeordnet werden kann (Nakumara et al., 2015). Zum anderen wird die IPC erst dann aktualisiert, wenn neue Patente vermehrt nicht mehr passgenau bisherigen Technologiegruppen zugeordnet werden können. Dies hat zur Folge, dass technologische Entwicklungen mit grossem Innovationspotenzial nicht rechtzeitig erkannt werden. Um diese Defizite zu beheben, gibt es Bestrebungen mit Hilfe von «Machine Learning» die semantische Nähe von Patenttexten zu erfassen und daraus endogene Technologieklassifikationen zu bilden (Suominen et al., 2017). Zum einen können damit neue technologische Trends ad-hoc erfasst werden, also lange bevor diese Innovationen zur Bildung neuer Technologiegruppen innerhalb der IPC führen. Zum anderen können Trends erfasst werden, die quer über verschiedenste Technologiebereiche verlaufen. Beide Aspekte sind für die Maschinenindustrie von grosser Bedeutung, da anzunehmen ist, dass durch die digitale Vernetzung verschiedenster intelligenter Industrieprodukte sprungartig neue Technologien entwickelt werden. Zielsetzung Das Projekt verfolgt zwei Ziele: Erstens wird die Position der Schweizer Maschinenindustrie bezüglich der aktuellsten technologischen Entwicklungen im Vergleich zu anderen Ländern analysiert. Zweitens bilden die in diesem Rahmen erstellten innovativen «Machine Learning»-Algorithmen ein methodisches Gerüst für zukünftige Projekte. Die Methodik ermöglicht es, weitgehend automatisiert praxisrelevante Erkenntnisse auch für andere Schweizer Wirtschaftsbereiche oder Unternehmen zu generieren. Transition to a 'Green Open Economy': Labour Market Effects and Implications for the Swiss Economy Research Project | 4 Project MembersThis research project investigates the labour market challenges associated with stricter Swiss environmental policy, taking into account both the economic and environmental effects of this policy. The project thereby focuses on green jobs and green skills and emphasises Switzerland's 'small open economy' characteristics.The main scientific innovation of this project is to investigate the Swiss labour market in terms of green jobs AND green skills in the context of a small open economy. Investigating jobs and skills required for the transformation towards a green economy should yield new insights regarding the readiness of the Swiss labour market to cope with a transition towards a green economy. Supplying the necessary qualifications will be a central challenge and also condition for success. Hence, deeper knowledge of potential mismatches between demand and supply may help to introduce appropriate measures that enable a successful transition path towards a green economy.The project is structured in three parts. In the first part, we analyse how stricter environmental regulations affect the relative demand for input factors. The main aim of this analysis is to understand the relative importance of labour as an input factor relative to other input factors, such as intermediate inputs or capital investments, in a green economy. With regard to green jobs and skills, we will study (a) to what extent the shift towards a green economy leads to an increased demand for jobs and skills, which are, based on existing studies, commonly labelled as green jobs and skills and (b) whether we can identify an increased demand for new jobs and skills, which are currently not labelled as green jobs and skills. If we find an increased demand for such jobs and skills, we will include them in our final list of green jobs and skills.In the second part, we analyse whether the Swiss labour force can provide the green jobs and skills that are required for the green transformation and/or whether the Swiss education system (private, public) is prepared to provide these skills in the near future. To achieve this, we will (a) quantify and characterise the demand and supply for green jobs and skills, respectively, and bring together demand and supply in order to identify evidence for possible skills shortages and mismatches, (b) focus on migration as a way to acquire the needed skills to cope with a skills shortage or mismatch due to a transition to a green economy, and (c) differentiate the analysis by industry to learn about the relative demand of specific industries for jobs and skills. In the third part, we build on the results of the first two parts and identify possible deficits in green skills in Switzerland's work force and show under which circumstances this might be a major problem (e.g., in the tradeable sector) or only a minor problem (e.g., under certain requirements in the non-tradeable sector). Next, we put these results together and investigate the relationship between green skills and environmental outcomes in the light of several circumstances, such as migration or the relocation of production. Finally, we show how the supply of green skills has to be adapted in order to meet the future demand for these skills. We thereby show in which fields of education or training course changes need to be made, so that students and/or trainees can obtain the necessary (green) skills to carry out green jobs. The necessary changes in the selected curricula will be identified and analysed in detail. This part thus delivers key insights about which conditions have to be fulfilled for Switzerland's transition to a green economy so that its resource use reaches a sustainable level, a positive environmental impact can be achieved and the Swiss economy is not overburdened. Endogenous Creation and Dissolution of Economic and Monetary Unions: An Experimental Investigation Research Project | 3 Project MembersAfter a period of enlargement and strengthening of political and economic integration, European countries are experiencing difficulties in sustaining cooperation in the long-run. Two questions naturally arise. What determines the stability of economic and monetary unions? And what institutions can facilitate cohesion as well as long-run cooperation in heterogeneous groups? This proposed scientific project studies long-run cooperation in heterogeneous groups, using laboratory experiments. The focus is on the endogenous formation and dissolution of groups by means of either voluntary exit or group exclusion, when players interact as strangers over an indefinite horizon. The experiment can provide valuable intuition on the dynamics of creation, stability and dissolution of economic unions. Endogenous Creation and Dissolution of Economic and Monetary Unions: An Experimental Investigation Research Project | 3 Project MembersThis scientific project studies long-run cooperation in heterogeneous groups, using laboratory experiments. The focus is on the endogenous formation and dissolution of groups by means of either voluntary exit or group exclusion, when players interact as strangers over an indefinite horizon. The experiment can provide valuable intuition on the dynamics of creation, stability and dissolution of economic unions. Die Schweizer Wirtschaft zwischen Hammer und Amboss: Eine Analyse der "Franken-Schocks" 2010⁄11 und 2015 Research Project | 3 Project MembersIn diesem Beitrag untersuchen wir die Auswirkungen der beiden "Franken-Schocks" von 2010/11 und 2015 auf die Schweizer Volkswirtschaft. Auf makroökonomischer Ebene zeigt sich, dass die Nominallöhne, insbesondere im Industriesektor, vor dem Hintergrund sinkender Preise und einer nur leicht steigenden Arbeitsproduktivität bisher zu wenig unter Druck gekommen sind, mit einer sich langsam abzeichnenden Erhöhung der Arbeitslosigkeit. Die Analyse des Aussenhandels bestätigt einen negativen Effekt der Frankenaufwertung auf Exportmengen und -preise, der je nach Differenzierungsgrad der Güter und nach Destinationen unterschiedlich ausfällt. Auf der Importseite führt die Aufwertung vor allem zu sinkenden Preisen. Entsprechend sind überdurchschnittlich exportorientierte Branchen (und Unternehmen), welche gleichzeitig unter starker Importkonkurrenz stehen, am stärksten negativ betroffen. Verglichen mit den Schwankungen im BIP der Handelspartner haben Wechselkurs-Veränderungen jedoch einen weit geringeren Effekt. Die Weltkonjunkturentwicklung wird deshalb einen entscheidenden Einfluss auf den weiteren Anpassungsdruck in der Schweizer Volkswirtschaft haben FV-42 Auflösung Währungsunion (wann und wie?) Research Project | 2 Project Members1. Forschungsgegenstand Das Projekt analysiert, wann und wie man eine Währungsunion - konkret die Europäische Währungsunion (EWU)-auflösen könnte. Dabei werden sowohl theoretische Grundlagen wie auch wirtschaftshistorische Erfahrungen genutzt. 2. Problemstellung Es bestehen kaum Zweifel, dass die real existierende EWU eine Belastung für die EU und ganz Europa darstellt. Da die Politik-und zahlreiche Wissenschaftler-davon ausgehen, dass eine Aufhebung der Währungsunion unmöglich oder prohibitiv teuer ist, wird alles daran gesetzt, die Währungsunion zu retten (Stichworte: Schaffung von Rettungsfonds, Aufkauf von Schulden durch die EZB, Beschränkung der staatlichen Ausgabenpolitik, womöglich gemeinsame Steuerpolitik). Trotz der zu erwartenden hohen langfristigen Kosten, die mit dieser Strategie verbunden sein dürften, wird nicht wirklich über die Alternative nachgedacht, die EWU aufzulösen. Genau dies ist das Ziel dieses Projektes. Es stellt sich die Frage, wann und wie eine Währungsunion aufzulösen ist. Dabei werden auch selektive Austritte oder eine Aufteilung der Währungsunion berücksichtigt. 3. Zielsetzung Mit dem Projekt wollen wir einen Diskussionsbeitrag leisten, welcher die Frage "Weiterführung versus Aufhebung der EWU" versachlicht. Dies ist auch aus Schweizer Sicht wichtig. FV-43 Anpassung CH Firmen an starken Franken Research Project | 3 Project MembersIn diesem Beitrag untersuchen wir die Auswirkungen der beiden "Franken-Schocks" von 2010/11 und 2015 auf die Schweizer Volkswirtschaft. Auf makröokonomischer Ebene zeigt sich, dass die Nominallöhne, insbesondere im Industriesektor, vor dem Hintergrund sinkender Preise und einer nur leicht steigenden Arbeitsproduktivität bisher zu wenig unter Druck gekommen sind, mit einer sich langsam abzeichnenden Erhöhung der Arbeitslosigkeit. Die Analyse des Aussenhandels bestätigt einen negativen Effekt der Frankenaufwertung auf Exportmengen und -preise, der je nach Differenzierungsgrad der Guter und nach Destinationen unterschiedlich ausfällt. Auf der Importseite fuhrt die Aufwertung vor allem zu sinkenden Preisen. Entsprechend sind überdurchschnittlich exportorientierte Branchen (und Unternehmen), welche gleichzeitig unter starker Importkonkurrenz stehen, am stärksten negativ betroffen. Verglichen mit den Schwankungen im BIP der Handelspartner haben Wechselkursveränderungen jedoch einen weit geringeren Effekt. Die Weltkonjunkturentwicklung wird deshalb einen entscheidenden Einfluss auf den weiteren Anpassungsdruck in der Schweizer Volkswirtschaft haben. 12 12 OverviewMembersPublicationsProjects & Collaborations
Projects & Collaborations 16 foundShow per page10 10 20 50 FV-98 | Gefährdet die fehlende Verfügbarkeit von Patientendaten in der Schweiz den Pharma-Forschungsstandort Schweiz? Research Project | 1 Project MembersDass die Verfügbarkeit von Patientendaten für die Forschung in der Pharmaindustrie und damit die Entwicklung von Medikamenten und neuen Behandlungsmethoden entscheidend ist, erklärt sich von selbst. Nicht offensichtlich ist aber der von einigen betonte Zusammenhang zwischen dem Zugang zu den Daten im schweizerischen Gesundheitswesen und der Forschung am Standort Schweiz . Zielsetzung dieses Projektes ist es, Licht in diesen Zusammenhang zu bringen. Dabei wird es zentral sein, die Bedeutung der geographischen (allenfalls regulatorischen) Nähe zwischen der Nachfrage nach Produkten bzw. Dienstleistungen und der Forschung im Pharmamarkt zu verstehen. Die theoretische Grundlage für dieses Verständnis bildet die internationale Handelstheorie mit der Betonung sogenannter «Home-Market Effects». FV-90 The importance and Characteristics of Patent for Innovation in the Chemica-Pharmaceutical Industry Research Project | 3 Project MembersWith this research project, we want to investigate the effects of intellectual property protection on the pace of innovation in Swiss pharmaceutical and related industries. More specifically, we are interested in finding out the impact of patents and their characteristics on the process of innovation in the respective parent industry as well as in other related technological fields and industries. The gained insights may help us to understand better (1) the conflicting positions among current stakeholders of the pharmaceutical industry regarding patent protection, R&D and innovation and (2) the alleged significance of the lack of patent protection for the emergence of the Swiss chemical-pharmaceutical industry at the end of the 19 th century. FV-82 Prognose bahnbrechender Innovationen in der Pharmabrache Research Project | 2 Project MembersDas Projekt verfolgt zwei Ziele. Zum einen wollen wir verschiedene Machine Learning Algorithmen trainieren und damit aktuelle Patentanmeldungen der Pharmabranche hinsichtlich ihres Innovationspotenziales untersuchen. Zum anderen wollen wir einen neuen Weg testen, praxisrelevante, wissenschaftliche Ergebnisse addressatengerecht zu kommunizieren. Anders als bisherige wissenschaftliche Arbeiten, die meist in Form eines digitalen Papiers veröffentlicht werden, wollen wir die Ergebnisse mit einem webbasierten Informationssystem der Öffentlichkeit zugänglich machen. Der/die Leser/in kann dann selbst entscheiden, welche Ergebnisse zu einzelnen Bereichen anhand von dynamischen Grafiken und Tabellen angezeigt werden sollen. Ein Beispiel könnte dabei die Anzahl der zu erwartenden high- und low-performing Patente aufgeteilt nach Technologiebereichen sein. Ein anderes Beispiel wäre eine Differenzierung nach geografischen Regionen hinsichtlich der Anzahl der zu erwartenden high- und low-performing Patente. Dabei könnte man zwischen verschiedenen Aggregationsstufen wie Ländern, Kantonen und Städten wählen. Eine Landkarte würde sich entsprechend dynamisch anpassen. Der Neuigkeitsgehalt besteht darin, das Innovationspotenzial eines Pharma- Patentes direkt nach Veröffentlichung prognostizieren zu können. Dies ermöglicht eine ständig aktualisierte Einschätzung des Innovationspotenzials des Pharmastandorts Basel. Um die Ergebnisse verschiedenen Akteuren in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zugänglich zu machen, soll ein neues, dem digitalen Zeitalter angemessenes Outputformat entwickelt werden. FV-73 Analyse der technologischen Innovationskraft der Schweizer Maschinenindustrie mit Hilfe von "Machine Learning" Research Project | 2 Project MembersForschungsgegenstand Im Projekt sollen technologische Trends in der Maschinenindustrie mit Hilfe von «Machine Learning» erfasst werden. Damit kann die technologische Innovationskraft der Schweizer Maschinenbauindustrie im internationalen Vergleich analysiert werden. Dies dürfte insbesondere vor dem Hintergrund möglicher Disruptionen durch die Digitalisierung und dem «Internet der Dinge» von grosser Bedeutung sein. Forschungsfrage Aktuelle technologische Entwicklungen führen vermehrt zu einer Verschmelzung materieller Produkte mit der digitalen Welt, was unter dem Begriff «Internet der Dinge» zusammengefasst wird. Dadurch finden sich in Innovationen zunehmend unterschiedliche Technologien wieder. Um in diesen dynamischen Zeiten erfolgreich zu bleiben, wird es für Industrieunternehmen immer wichtiger, entsprechende technologische Trends und Innovationspotentiale frühzeitig zu erkennen und abzuschätzen. Hierzu wird meist die Anzahl angemeldeter Patente innerhalb offiziell vorgegebener Technologiegruppen erfasst und analysiert. Die Einteilung in Technologiegruppen erfolgt dabei anhand der internationalen Patentklassifikation (IPC). In der Literatur werden zwei Probleme eines solchen Ansatzes diskutiert. Zum einen wird es aufgrund der erwähnten Verschmelzung von Technologien schwieriger, Patente einzelnen Technologiegruppen zuzuordnen. Tatsächlich hat diese Zuordnung sogar oftmals einen subjektiven Charakter. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn ein Patent potenziell sehr verschiedenen Technologiegruppen zugeordnet werden kann (Nakumara et al., 2015). Zum anderen wird die IPC erst dann aktualisiert, wenn neue Patente vermehrt nicht mehr passgenau bisherigen Technologiegruppen zugeordnet werden können. Dies hat zur Folge, dass technologische Entwicklungen mit grossem Innovationspotenzial nicht rechtzeitig erkannt werden. Um diese Defizite zu beheben, gibt es Bestrebungen mit Hilfe von «Machine Learning» die semantische Nähe von Patenttexten zu erfassen und daraus endogene Technologieklassifikationen zu bilden (Suominen et al., 2017). Zum einen können damit neue technologische Trends ad-hoc erfasst werden, also lange bevor diese Innovationen zur Bildung neuer Technologiegruppen innerhalb der IPC führen. Zum anderen können Trends erfasst werden, die quer über verschiedenste Technologiebereiche verlaufen. Beide Aspekte sind für die Maschinenindustrie von grosser Bedeutung, da anzunehmen ist, dass durch die digitale Vernetzung verschiedenster intelligenter Industrieprodukte sprungartig neue Technologien entwickelt werden. Zielsetzung Das Projekt verfolgt zwei Ziele: Erstens wird die Position der Schweizer Maschinenindustrie bezüglich der aktuellsten technologischen Entwicklungen im Vergleich zu anderen Ländern analysiert. Zweitens bilden die in diesem Rahmen erstellten innovativen «Machine Learning»-Algorithmen ein methodisches Gerüst für zukünftige Projekte. Die Methodik ermöglicht es, weitgehend automatisiert praxisrelevante Erkenntnisse auch für andere Schweizer Wirtschaftsbereiche oder Unternehmen zu generieren. Transition to a 'Green Open Economy': Labour Market Effects and Implications for the Swiss Economy Research Project | 4 Project MembersThis research project investigates the labour market challenges associated with stricter Swiss environmental policy, taking into account both the economic and environmental effects of this policy. The project thereby focuses on green jobs and green skills and emphasises Switzerland's 'small open economy' characteristics.The main scientific innovation of this project is to investigate the Swiss labour market in terms of green jobs AND green skills in the context of a small open economy. Investigating jobs and skills required for the transformation towards a green economy should yield new insights regarding the readiness of the Swiss labour market to cope with a transition towards a green economy. Supplying the necessary qualifications will be a central challenge and also condition for success. Hence, deeper knowledge of potential mismatches between demand and supply may help to introduce appropriate measures that enable a successful transition path towards a green economy.The project is structured in three parts. In the first part, we analyse how stricter environmental regulations affect the relative demand for input factors. The main aim of this analysis is to understand the relative importance of labour as an input factor relative to other input factors, such as intermediate inputs or capital investments, in a green economy. With regard to green jobs and skills, we will study (a) to what extent the shift towards a green economy leads to an increased demand for jobs and skills, which are, based on existing studies, commonly labelled as green jobs and skills and (b) whether we can identify an increased demand for new jobs and skills, which are currently not labelled as green jobs and skills. If we find an increased demand for such jobs and skills, we will include them in our final list of green jobs and skills.In the second part, we analyse whether the Swiss labour force can provide the green jobs and skills that are required for the green transformation and/or whether the Swiss education system (private, public) is prepared to provide these skills in the near future. To achieve this, we will (a) quantify and characterise the demand and supply for green jobs and skills, respectively, and bring together demand and supply in order to identify evidence for possible skills shortages and mismatches, (b) focus on migration as a way to acquire the needed skills to cope with a skills shortage or mismatch due to a transition to a green economy, and (c) differentiate the analysis by industry to learn about the relative demand of specific industries for jobs and skills. In the third part, we build on the results of the first two parts and identify possible deficits in green skills in Switzerland's work force and show under which circumstances this might be a major problem (e.g., in the tradeable sector) or only a minor problem (e.g., under certain requirements in the non-tradeable sector). Next, we put these results together and investigate the relationship between green skills and environmental outcomes in the light of several circumstances, such as migration or the relocation of production. Finally, we show how the supply of green skills has to be adapted in order to meet the future demand for these skills. We thereby show in which fields of education or training course changes need to be made, so that students and/or trainees can obtain the necessary (green) skills to carry out green jobs. The necessary changes in the selected curricula will be identified and analysed in detail. This part thus delivers key insights about which conditions have to be fulfilled for Switzerland's transition to a green economy so that its resource use reaches a sustainable level, a positive environmental impact can be achieved and the Swiss economy is not overburdened. Endogenous Creation and Dissolution of Economic and Monetary Unions: An Experimental Investigation Research Project | 3 Project MembersAfter a period of enlargement and strengthening of political and economic integration, European countries are experiencing difficulties in sustaining cooperation in the long-run. Two questions naturally arise. What determines the stability of economic and monetary unions? And what institutions can facilitate cohesion as well as long-run cooperation in heterogeneous groups? This proposed scientific project studies long-run cooperation in heterogeneous groups, using laboratory experiments. The focus is on the endogenous formation and dissolution of groups by means of either voluntary exit or group exclusion, when players interact as strangers over an indefinite horizon. The experiment can provide valuable intuition on the dynamics of creation, stability and dissolution of economic unions. Endogenous Creation and Dissolution of Economic and Monetary Unions: An Experimental Investigation Research Project | 3 Project MembersThis scientific project studies long-run cooperation in heterogeneous groups, using laboratory experiments. The focus is on the endogenous formation and dissolution of groups by means of either voluntary exit or group exclusion, when players interact as strangers over an indefinite horizon. The experiment can provide valuable intuition on the dynamics of creation, stability and dissolution of economic unions. Die Schweizer Wirtschaft zwischen Hammer und Amboss: Eine Analyse der "Franken-Schocks" 2010⁄11 und 2015 Research Project | 3 Project MembersIn diesem Beitrag untersuchen wir die Auswirkungen der beiden "Franken-Schocks" von 2010/11 und 2015 auf die Schweizer Volkswirtschaft. Auf makroökonomischer Ebene zeigt sich, dass die Nominallöhne, insbesondere im Industriesektor, vor dem Hintergrund sinkender Preise und einer nur leicht steigenden Arbeitsproduktivität bisher zu wenig unter Druck gekommen sind, mit einer sich langsam abzeichnenden Erhöhung der Arbeitslosigkeit. Die Analyse des Aussenhandels bestätigt einen negativen Effekt der Frankenaufwertung auf Exportmengen und -preise, der je nach Differenzierungsgrad der Güter und nach Destinationen unterschiedlich ausfällt. Auf der Importseite führt die Aufwertung vor allem zu sinkenden Preisen. Entsprechend sind überdurchschnittlich exportorientierte Branchen (und Unternehmen), welche gleichzeitig unter starker Importkonkurrenz stehen, am stärksten negativ betroffen. Verglichen mit den Schwankungen im BIP der Handelspartner haben Wechselkurs-Veränderungen jedoch einen weit geringeren Effekt. Die Weltkonjunkturentwicklung wird deshalb einen entscheidenden Einfluss auf den weiteren Anpassungsdruck in der Schweizer Volkswirtschaft haben FV-42 Auflösung Währungsunion (wann und wie?) Research Project | 2 Project Members1. Forschungsgegenstand Das Projekt analysiert, wann und wie man eine Währungsunion - konkret die Europäische Währungsunion (EWU)-auflösen könnte. Dabei werden sowohl theoretische Grundlagen wie auch wirtschaftshistorische Erfahrungen genutzt. 2. Problemstellung Es bestehen kaum Zweifel, dass die real existierende EWU eine Belastung für die EU und ganz Europa darstellt. Da die Politik-und zahlreiche Wissenschaftler-davon ausgehen, dass eine Aufhebung der Währungsunion unmöglich oder prohibitiv teuer ist, wird alles daran gesetzt, die Währungsunion zu retten (Stichworte: Schaffung von Rettungsfonds, Aufkauf von Schulden durch die EZB, Beschränkung der staatlichen Ausgabenpolitik, womöglich gemeinsame Steuerpolitik). Trotz der zu erwartenden hohen langfristigen Kosten, die mit dieser Strategie verbunden sein dürften, wird nicht wirklich über die Alternative nachgedacht, die EWU aufzulösen. Genau dies ist das Ziel dieses Projektes. Es stellt sich die Frage, wann und wie eine Währungsunion aufzulösen ist. Dabei werden auch selektive Austritte oder eine Aufteilung der Währungsunion berücksichtigt. 3. Zielsetzung Mit dem Projekt wollen wir einen Diskussionsbeitrag leisten, welcher die Frage "Weiterführung versus Aufhebung der EWU" versachlicht. Dies ist auch aus Schweizer Sicht wichtig. FV-43 Anpassung CH Firmen an starken Franken Research Project | 3 Project MembersIn diesem Beitrag untersuchen wir die Auswirkungen der beiden "Franken-Schocks" von 2010/11 und 2015 auf die Schweizer Volkswirtschaft. Auf makröokonomischer Ebene zeigt sich, dass die Nominallöhne, insbesondere im Industriesektor, vor dem Hintergrund sinkender Preise und einer nur leicht steigenden Arbeitsproduktivität bisher zu wenig unter Druck gekommen sind, mit einer sich langsam abzeichnenden Erhöhung der Arbeitslosigkeit. Die Analyse des Aussenhandels bestätigt einen negativen Effekt der Frankenaufwertung auf Exportmengen und -preise, der je nach Differenzierungsgrad der Guter und nach Destinationen unterschiedlich ausfällt. Auf der Importseite fuhrt die Aufwertung vor allem zu sinkenden Preisen. Entsprechend sind überdurchschnittlich exportorientierte Branchen (und Unternehmen), welche gleichzeitig unter starker Importkonkurrenz stehen, am stärksten negativ betroffen. Verglichen mit den Schwankungen im BIP der Handelspartner haben Wechselkursveränderungen jedoch einen weit geringeren Effekt. Die Weltkonjunkturentwicklung wird deshalb einen entscheidenden Einfluss auf den weiteren Anpassungsdruck in der Schweizer Volkswirtschaft haben. 12 12
FV-98 | Gefährdet die fehlende Verfügbarkeit von Patientendaten in der Schweiz den Pharma-Forschungsstandort Schweiz? Research Project | 1 Project MembersDass die Verfügbarkeit von Patientendaten für die Forschung in der Pharmaindustrie und damit die Entwicklung von Medikamenten und neuen Behandlungsmethoden entscheidend ist, erklärt sich von selbst. Nicht offensichtlich ist aber der von einigen betonte Zusammenhang zwischen dem Zugang zu den Daten im schweizerischen Gesundheitswesen und der Forschung am Standort Schweiz . Zielsetzung dieses Projektes ist es, Licht in diesen Zusammenhang zu bringen. Dabei wird es zentral sein, die Bedeutung der geographischen (allenfalls regulatorischen) Nähe zwischen der Nachfrage nach Produkten bzw. Dienstleistungen und der Forschung im Pharmamarkt zu verstehen. Die theoretische Grundlage für dieses Verständnis bildet die internationale Handelstheorie mit der Betonung sogenannter «Home-Market Effects».
FV-90 The importance and Characteristics of Patent for Innovation in the Chemica-Pharmaceutical Industry Research Project | 3 Project MembersWith this research project, we want to investigate the effects of intellectual property protection on the pace of innovation in Swiss pharmaceutical and related industries. More specifically, we are interested in finding out the impact of patents and their characteristics on the process of innovation in the respective parent industry as well as in other related technological fields and industries. The gained insights may help us to understand better (1) the conflicting positions among current stakeholders of the pharmaceutical industry regarding patent protection, R&D and innovation and (2) the alleged significance of the lack of patent protection for the emergence of the Swiss chemical-pharmaceutical industry at the end of the 19 th century.
FV-82 Prognose bahnbrechender Innovationen in der Pharmabrache Research Project | 2 Project MembersDas Projekt verfolgt zwei Ziele. Zum einen wollen wir verschiedene Machine Learning Algorithmen trainieren und damit aktuelle Patentanmeldungen der Pharmabranche hinsichtlich ihres Innovationspotenziales untersuchen. Zum anderen wollen wir einen neuen Weg testen, praxisrelevante, wissenschaftliche Ergebnisse addressatengerecht zu kommunizieren. Anders als bisherige wissenschaftliche Arbeiten, die meist in Form eines digitalen Papiers veröffentlicht werden, wollen wir die Ergebnisse mit einem webbasierten Informationssystem der Öffentlichkeit zugänglich machen. Der/die Leser/in kann dann selbst entscheiden, welche Ergebnisse zu einzelnen Bereichen anhand von dynamischen Grafiken und Tabellen angezeigt werden sollen. Ein Beispiel könnte dabei die Anzahl der zu erwartenden high- und low-performing Patente aufgeteilt nach Technologiebereichen sein. Ein anderes Beispiel wäre eine Differenzierung nach geografischen Regionen hinsichtlich der Anzahl der zu erwartenden high- und low-performing Patente. Dabei könnte man zwischen verschiedenen Aggregationsstufen wie Ländern, Kantonen und Städten wählen. Eine Landkarte würde sich entsprechend dynamisch anpassen. Der Neuigkeitsgehalt besteht darin, das Innovationspotenzial eines Pharma- Patentes direkt nach Veröffentlichung prognostizieren zu können. Dies ermöglicht eine ständig aktualisierte Einschätzung des Innovationspotenzials des Pharmastandorts Basel. Um die Ergebnisse verschiedenen Akteuren in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zugänglich zu machen, soll ein neues, dem digitalen Zeitalter angemessenes Outputformat entwickelt werden.
FV-73 Analyse der technologischen Innovationskraft der Schweizer Maschinenindustrie mit Hilfe von "Machine Learning" Research Project | 2 Project MembersForschungsgegenstand Im Projekt sollen technologische Trends in der Maschinenindustrie mit Hilfe von «Machine Learning» erfasst werden. Damit kann die technologische Innovationskraft der Schweizer Maschinenbauindustrie im internationalen Vergleich analysiert werden. Dies dürfte insbesondere vor dem Hintergrund möglicher Disruptionen durch die Digitalisierung und dem «Internet der Dinge» von grosser Bedeutung sein. Forschungsfrage Aktuelle technologische Entwicklungen führen vermehrt zu einer Verschmelzung materieller Produkte mit der digitalen Welt, was unter dem Begriff «Internet der Dinge» zusammengefasst wird. Dadurch finden sich in Innovationen zunehmend unterschiedliche Technologien wieder. Um in diesen dynamischen Zeiten erfolgreich zu bleiben, wird es für Industrieunternehmen immer wichtiger, entsprechende technologische Trends und Innovationspotentiale frühzeitig zu erkennen und abzuschätzen. Hierzu wird meist die Anzahl angemeldeter Patente innerhalb offiziell vorgegebener Technologiegruppen erfasst und analysiert. Die Einteilung in Technologiegruppen erfolgt dabei anhand der internationalen Patentklassifikation (IPC). In der Literatur werden zwei Probleme eines solchen Ansatzes diskutiert. Zum einen wird es aufgrund der erwähnten Verschmelzung von Technologien schwieriger, Patente einzelnen Technologiegruppen zuzuordnen. Tatsächlich hat diese Zuordnung sogar oftmals einen subjektiven Charakter. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn ein Patent potenziell sehr verschiedenen Technologiegruppen zugeordnet werden kann (Nakumara et al., 2015). Zum anderen wird die IPC erst dann aktualisiert, wenn neue Patente vermehrt nicht mehr passgenau bisherigen Technologiegruppen zugeordnet werden können. Dies hat zur Folge, dass technologische Entwicklungen mit grossem Innovationspotenzial nicht rechtzeitig erkannt werden. Um diese Defizite zu beheben, gibt es Bestrebungen mit Hilfe von «Machine Learning» die semantische Nähe von Patenttexten zu erfassen und daraus endogene Technologieklassifikationen zu bilden (Suominen et al., 2017). Zum einen können damit neue technologische Trends ad-hoc erfasst werden, also lange bevor diese Innovationen zur Bildung neuer Technologiegruppen innerhalb der IPC führen. Zum anderen können Trends erfasst werden, die quer über verschiedenste Technologiebereiche verlaufen. Beide Aspekte sind für die Maschinenindustrie von grosser Bedeutung, da anzunehmen ist, dass durch die digitale Vernetzung verschiedenster intelligenter Industrieprodukte sprungartig neue Technologien entwickelt werden. Zielsetzung Das Projekt verfolgt zwei Ziele: Erstens wird die Position der Schweizer Maschinenindustrie bezüglich der aktuellsten technologischen Entwicklungen im Vergleich zu anderen Ländern analysiert. Zweitens bilden die in diesem Rahmen erstellten innovativen «Machine Learning»-Algorithmen ein methodisches Gerüst für zukünftige Projekte. Die Methodik ermöglicht es, weitgehend automatisiert praxisrelevante Erkenntnisse auch für andere Schweizer Wirtschaftsbereiche oder Unternehmen zu generieren.
Transition to a 'Green Open Economy': Labour Market Effects and Implications for the Swiss Economy Research Project | 4 Project MembersThis research project investigates the labour market challenges associated with stricter Swiss environmental policy, taking into account both the economic and environmental effects of this policy. The project thereby focuses on green jobs and green skills and emphasises Switzerland's 'small open economy' characteristics.The main scientific innovation of this project is to investigate the Swiss labour market in terms of green jobs AND green skills in the context of a small open economy. Investigating jobs and skills required for the transformation towards a green economy should yield new insights regarding the readiness of the Swiss labour market to cope with a transition towards a green economy. Supplying the necessary qualifications will be a central challenge and also condition for success. Hence, deeper knowledge of potential mismatches between demand and supply may help to introduce appropriate measures that enable a successful transition path towards a green economy.The project is structured in three parts. In the first part, we analyse how stricter environmental regulations affect the relative demand for input factors. The main aim of this analysis is to understand the relative importance of labour as an input factor relative to other input factors, such as intermediate inputs or capital investments, in a green economy. With regard to green jobs and skills, we will study (a) to what extent the shift towards a green economy leads to an increased demand for jobs and skills, which are, based on existing studies, commonly labelled as green jobs and skills and (b) whether we can identify an increased demand for new jobs and skills, which are currently not labelled as green jobs and skills. If we find an increased demand for such jobs and skills, we will include them in our final list of green jobs and skills.In the second part, we analyse whether the Swiss labour force can provide the green jobs and skills that are required for the green transformation and/or whether the Swiss education system (private, public) is prepared to provide these skills in the near future. To achieve this, we will (a) quantify and characterise the demand and supply for green jobs and skills, respectively, and bring together demand and supply in order to identify evidence for possible skills shortages and mismatches, (b) focus on migration as a way to acquire the needed skills to cope with a skills shortage or mismatch due to a transition to a green economy, and (c) differentiate the analysis by industry to learn about the relative demand of specific industries for jobs and skills. In the third part, we build on the results of the first two parts and identify possible deficits in green skills in Switzerland's work force and show under which circumstances this might be a major problem (e.g., in the tradeable sector) or only a minor problem (e.g., under certain requirements in the non-tradeable sector). Next, we put these results together and investigate the relationship between green skills and environmental outcomes in the light of several circumstances, such as migration or the relocation of production. Finally, we show how the supply of green skills has to be adapted in order to meet the future demand for these skills. We thereby show in which fields of education or training course changes need to be made, so that students and/or trainees can obtain the necessary (green) skills to carry out green jobs. The necessary changes in the selected curricula will be identified and analysed in detail. This part thus delivers key insights about which conditions have to be fulfilled for Switzerland's transition to a green economy so that its resource use reaches a sustainable level, a positive environmental impact can be achieved and the Swiss economy is not overburdened.
Endogenous Creation and Dissolution of Economic and Monetary Unions: An Experimental Investigation Research Project | 3 Project MembersAfter a period of enlargement and strengthening of political and economic integration, European countries are experiencing difficulties in sustaining cooperation in the long-run. Two questions naturally arise. What determines the stability of economic and monetary unions? And what institutions can facilitate cohesion as well as long-run cooperation in heterogeneous groups? This proposed scientific project studies long-run cooperation in heterogeneous groups, using laboratory experiments. The focus is on the endogenous formation and dissolution of groups by means of either voluntary exit or group exclusion, when players interact as strangers over an indefinite horizon. The experiment can provide valuable intuition on the dynamics of creation, stability and dissolution of economic unions.
Endogenous Creation and Dissolution of Economic and Monetary Unions: An Experimental Investigation Research Project | 3 Project MembersThis scientific project studies long-run cooperation in heterogeneous groups, using laboratory experiments. The focus is on the endogenous formation and dissolution of groups by means of either voluntary exit or group exclusion, when players interact as strangers over an indefinite horizon. The experiment can provide valuable intuition on the dynamics of creation, stability and dissolution of economic unions.
Die Schweizer Wirtschaft zwischen Hammer und Amboss: Eine Analyse der "Franken-Schocks" 2010⁄11 und 2015 Research Project | 3 Project MembersIn diesem Beitrag untersuchen wir die Auswirkungen der beiden "Franken-Schocks" von 2010/11 und 2015 auf die Schweizer Volkswirtschaft. Auf makroökonomischer Ebene zeigt sich, dass die Nominallöhne, insbesondere im Industriesektor, vor dem Hintergrund sinkender Preise und einer nur leicht steigenden Arbeitsproduktivität bisher zu wenig unter Druck gekommen sind, mit einer sich langsam abzeichnenden Erhöhung der Arbeitslosigkeit. Die Analyse des Aussenhandels bestätigt einen negativen Effekt der Frankenaufwertung auf Exportmengen und -preise, der je nach Differenzierungsgrad der Güter und nach Destinationen unterschiedlich ausfällt. Auf der Importseite führt die Aufwertung vor allem zu sinkenden Preisen. Entsprechend sind überdurchschnittlich exportorientierte Branchen (und Unternehmen), welche gleichzeitig unter starker Importkonkurrenz stehen, am stärksten negativ betroffen. Verglichen mit den Schwankungen im BIP der Handelspartner haben Wechselkurs-Veränderungen jedoch einen weit geringeren Effekt. Die Weltkonjunkturentwicklung wird deshalb einen entscheidenden Einfluss auf den weiteren Anpassungsdruck in der Schweizer Volkswirtschaft haben
FV-42 Auflösung Währungsunion (wann und wie?) Research Project | 2 Project Members1. Forschungsgegenstand Das Projekt analysiert, wann und wie man eine Währungsunion - konkret die Europäische Währungsunion (EWU)-auflösen könnte. Dabei werden sowohl theoretische Grundlagen wie auch wirtschaftshistorische Erfahrungen genutzt. 2. Problemstellung Es bestehen kaum Zweifel, dass die real existierende EWU eine Belastung für die EU und ganz Europa darstellt. Da die Politik-und zahlreiche Wissenschaftler-davon ausgehen, dass eine Aufhebung der Währungsunion unmöglich oder prohibitiv teuer ist, wird alles daran gesetzt, die Währungsunion zu retten (Stichworte: Schaffung von Rettungsfonds, Aufkauf von Schulden durch die EZB, Beschränkung der staatlichen Ausgabenpolitik, womöglich gemeinsame Steuerpolitik). Trotz der zu erwartenden hohen langfristigen Kosten, die mit dieser Strategie verbunden sein dürften, wird nicht wirklich über die Alternative nachgedacht, die EWU aufzulösen. Genau dies ist das Ziel dieses Projektes. Es stellt sich die Frage, wann und wie eine Währungsunion aufzulösen ist. Dabei werden auch selektive Austritte oder eine Aufteilung der Währungsunion berücksichtigt. 3. Zielsetzung Mit dem Projekt wollen wir einen Diskussionsbeitrag leisten, welcher die Frage "Weiterführung versus Aufhebung der EWU" versachlicht. Dies ist auch aus Schweizer Sicht wichtig.
FV-43 Anpassung CH Firmen an starken Franken Research Project | 3 Project MembersIn diesem Beitrag untersuchen wir die Auswirkungen der beiden "Franken-Schocks" von 2010/11 und 2015 auf die Schweizer Volkswirtschaft. Auf makröokonomischer Ebene zeigt sich, dass die Nominallöhne, insbesondere im Industriesektor, vor dem Hintergrund sinkender Preise und einer nur leicht steigenden Arbeitsproduktivität bisher zu wenig unter Druck gekommen sind, mit einer sich langsam abzeichnenden Erhöhung der Arbeitslosigkeit. Die Analyse des Aussenhandels bestätigt einen negativen Effekt der Frankenaufwertung auf Exportmengen und -preise, der je nach Differenzierungsgrad der Guter und nach Destinationen unterschiedlich ausfällt. Auf der Importseite fuhrt die Aufwertung vor allem zu sinkenden Preisen. Entsprechend sind überdurchschnittlich exportorientierte Branchen (und Unternehmen), welche gleichzeitig unter starker Importkonkurrenz stehen, am stärksten negativ betroffen. Verglichen mit den Schwankungen im BIP der Handelspartner haben Wechselkursveränderungen jedoch einen weit geringeren Effekt. Die Weltkonjunkturentwicklung wird deshalb einen entscheidenden Einfluss auf den weiteren Anpassungsdruck in der Schweizer Volkswirtschaft haben.